So. Nov 27th, 2022

Die drei größten Städte des Landes sind die Landeshauptstadt Magdeburg , Halle (Saale) und Dessau-Roßlau.

Das Land entstand am 21. Juli 1947 durch Vereinigung des Freistaates Anhalt mit den preußischen Provinzen Magdeburg und Halle-Merseburg, die der Freistaat Preußen am 1. April 1944 durch Teilung seiner Provinz Sachsen geschaffen hatte. Das Land Sachsen-Anhalt ging mit der DDR-Verwaltungsreform in Bezirke auf und besteht in der heutigen Form seit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990.

Sachsen-Anhalt besitzt fünf UNESCO-Welterbestätten – das Bauhaus, das Dessau-Wörlitzer Gartenreich, die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg, die Altstadt von Quedlinburg und den Naumburger Dom. Im Land gibt es eine vielfältige Burgen-, Schlösser- und Kirchenlandschaft und weitere wertvolle Kulturdenkmale. Mit mehreren Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind Halle und Magdeburg wissenschaftliche Zentren.

Das Staatliche Bauhaus, inzwischen meist nur Bauhaus, war eine 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründete Kunstschule. Nach Art und Konzeption war es damals etwas völlig Neues, da das Bauhaus eine Zusammenführung von Kunst und Handwerk darstellte

Im Harz gibt es an verschiedenen Punkten aufgrund der erhöhten Lage Funk- und Aussichtstürme, wie die Carlshaushöhe bei Trautenstein, der Aussichtsturm auf dem Großen Knollen und das Josephskreuz.

In früheren Zeiten wurden erhöhte Kamm- und Spornlagen zur Anlage von Burgen genutzt, und so finden sich im Harz die Burgruine Anhalt, die Burg Falkenstein, auf der Eike von Repkow wahrscheinlich den Sachsenspiegel verfasste, die Burgruine Harzburg, die Burg Hohnstein bei Neustadt/Harz, die Ruine Königsburg, die Burg Lauenburg bei Stecklenberg, die Plessenburg, die Burgruine Scharzfels und die Burg Stecklenburg. Neben diesen Wehranlagen wurden aber auch Schlösser errichtet, wie Schloss HerzbergSchloss BlankenburgSchloss IlsenburgSchloss Stolberg und Schloss Wernigerode.

Der Harz, bis ins Mittelalter Hart (‚Bergwald‘) genannt, ist ein Mittelgebirge in Deutschland und das höchste Gebirge Norddeutschlands

Im Harz, der von artenreicher Flora und Fauna geprägt ist, gibt es ausgedehnte Wälder, teils landwirtschaftlich genutzte

Hochflächen, tief eingeschnittene Täler mit wilden Flussläufen und Wasserfällen sowie Stauteiche und Stauseen.

Vielerorts gibt es Zeugnisse einer langen Siedlungsgeschichte. Zudem sind

Wintersportgebiete vorhanden, und der Harz ist Wandergebiet.

Die Burg Falkenstein, ist eine hochmittelalterliche Höhenburg im Harz

Biosphärenreservat Drömling

Seit 1990 ist der sachsen-anhaltinische Teil des Drömlings als Naturpark ausgewiesen. Die wertvollsten Teile des Naturparks wurden als Naturschutzgebiet „Ohre-Drömling“ ausgewiesen. 

Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz

eins der wenigen ohne beantragte Anerkennung durch die UNESCO.

Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe

ist ein Teil des durch die UNESCO anerkannten Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe.

Nationalpark Harz

In NaumburgDessau-RoßlauWörlitzQuedlinburgHalle (Saale) und den Lutherstädten Eisleben und Wittenberg sind Bauten, Objekte und Ensembles von einmaliger historischer Bedeutung zu erleben. So unterschiedlich diese Stätten auch sind – sie vereint ein außergewöhnlicher universeller Wert, der sie zum UNESCO-Welterbe macht.

Naumburg

Naumburg (Saale) ist eine Stadt im Süden von Sachsen-Anhalt. Naumburg ist Verwaltungssitz des Burgenlandkreises und Mittelpunkt des nördlichsten deutschen Weinanbaugebietes Saale-Unstrut. Die Stadt ist ein Bahnknotenpunkt und verfügt über eine reichhaltige Geschichte, zum Beispiel als historischer Sitz des Bistums Naumburg. Wahrzeichen ist der Naumburger Dom in der mittelalterlichen Altstadt, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört

Dessau-Roßlau

Dessau-Roßlau ist mit den UNESCO-Welterbe Stätten Bauhaus und Dessau-Wörlitzer Gartenreich neben Weimar und Speyer eine der wenigen deutschen Städte, die zweimal in der Welterbeliste der UNESCO vertreten sind. Nur Berlin hat mit drei Welterbe Stätten mehr Einträge.

Wörlitz

Wörlitz liegt südlich der Elbe im Biosphärenreservat Mittelelbe zwischen Dessau-Roßlau und Wittenberg. Das Gebiet um Wörlitz ist flach und wird von zahlreichen Altwassern der Elbe sowie Gräben und Bächen durchzogen. Reste von Sanddünen („Wilde Berge“) aus der letzten Eiszeit sind die einzigen, nur wenige Meter hohen Erhebungen. Größtes Altwasser ist der Wörlitzer See unmittelbar nördlich der Stadt.

Quedlinburg

In der historischen Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen befinden sich über 2000 Fachwerkhäuser aus bis zu acht Jahrhunderten. Am Markt liegt das Renaissance-Rathaus mit der Roland-Statue, südlich davon der Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche und dem Domschatz.

Auch der Münzenberg mit der romanischen Klosterkirche St. Marien und im Tal dazwischen die romanische Kirche St. Wiperti, der sich anschließende Abteigarten und der Brühl-Park gehören zum Weltkulturerbe.

Halle (Saale)

In Halle befindet sich eine der ältesten Universitäten Deutschlands, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, sowie die Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle und die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Im Stadtgebiet befindet sich eine Vielzahl von bedeutenden kulturellen und musealen Einrichtungen, wie das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), das Händel-Geburtshaus und das Landesmuseum für Vorgeschichte mit der Himmelsscheibe von Nebra, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt.

Eisleben

Lutherstadt Eisleben ist Bekannt als Geburts- und Sterbeort Martin Luthers. Zu Ehren des größten Sohnes der Stadt führt Eisleben seit 1946 den Beinamen „Lutherstadt“. Die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg zählen zum UNESCO-Welterbe.

Wittenberg

Lutherstadt Wittenberg erlangte Bedeutung als eines der wichtigsten deutschen Zentren politischer, kulturgeschichtlicher und künstlerischer Bestrebungen im 16. Jahrhundert: Die Stadtkirche St. Marien, die Schlosskirche, das Lutherhaus und das Melanchthonhaus gehören zum UNESCO-Welterbe.

Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist das größte und neben dem Klettergebiet Nördlicher Frankenjura das bekannteste Klettergebiet Deutschlands. Das Gebiet deckt sich räumlich weitgehend mit dem gleichnamigen Naturraum der Sächsischen Schweiz, reicht allerdings weit über das Gebiet des dortigen Nationalparks hinaus. Es erstreckt sich über den westlichen Teil des Elbsandsteingebirges und ist das älteste außeralpine Klettergebiet Deutschlands

Brockenbahn

Die Brockenbahn ist eine hauptsächlich touristisch genutzte, meterspurige Eisenbahnstrecke der Harzer Schmalspurbahnen (HSB). Sie führt von Drei Annen Hohne an der Harzquerbahn über Schierke auf den Brocken.

Magdeburger Dom

Magdeburg ist sowohl evangelischer als auch katholischer Bischofssitz. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Magdeburger Dom.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert